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Vorgeschlagene Therapien zu «Migräne»

Deep Draining

Deep Draining ist eine Massageform, bei welcher in den tieferen Schichten des Bindegewebes und der Muskulatur gearbeitet wird. Ziel der Therapie ist es, tief verankerte Körperhaltungen und eingeschränkte Atemmuster zu beseitigen, um dem Patienten so ein besseres Wohlbefinden zu ermöglichen.

Lymphdrainage

Unser Lymphgefässsystem im Körper ist für die Aufnahme von Flüssigkeit aus dem Gewebe und zur Ableitung dieser Flüssigkeit in die Blutgefässe verantwortlich. Durch Operationen und Verletzungen kann sich Flüssigkeit ansammeln und so zu einem Ödem führen. Der dänische Masseur und Physiotherapeut Emil Vodder entdeckte bei seiner Arbeit, dass eine sanfte Massage der Lymphknoten bei Flüssigkeitseinlagerungen und Erkrankungen helfen kann. Die manuelle Lymphdrainage kann somit bei Störungen des Lymphsystems helfen.

Farbtherapie

Farben haben durch ihre verschiedenen Frequenzen einen Einfluss auf unseren Körper. Die Farbtherapie macht sich ebendiese Schwingungen zu Nutze. Durch Farbfolien, Farbbestrahlung, Farblampen, Farbbrillen, farbbestrahlten Utensilien (Ölen, Wasser) aber auch Malen mit Farben, Einreibungen oder farbigen Tüchern wird versucht, Körper, Geist und Seele wieder in Einklang zu bringen. Weitere Ansätze in der Farbtherapie sind die Farbmeridiantherapie, die Farbpunktur oder Aura Soma.

Homöopathie

Bereits seit 1796 existiert die Homöopathie. Grundlegend ist in der Homöopathie das Ähnlichkeitsprinzip: "Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden". Der Entwickler der Homöopathie, der deutsche Arzt Samuel Hahnemann, meinte damit, dass ein homöopathisches Arzneimittel Inhaltsstoffe enthält, die ähnliche Symptome an einem gesunden Menschen hervorrufen können wie die Symptome, die ein erkrankter Mensch gerade hat. Durch die Potenzierung (Verdünnung) dieser natürlichen Inhaltsstoffe werden nebenwirkungsfreie Arzneimittel hergestellt, welche dem erkrankten Menschen helfen können. Homöopathische Arzneimittel werden oft als Kügelchen ("Globuli") hergestellt. Die Homöopathie hat sich auch zur Tierhomöopathie weiterentwickelt um auch diversen Tieren zu helfen.

Klangtherapie

Durch den Schall und die Schwingungen, die der Klang mit sich trägt, lässt sich der Körper positiv beeinflussen. Diesen Umstand macht sich die Klangtherapie zu Nutze: Beispielsweise durch Klangmassagen, bei welchen metallische Schüsseln durch einen Holzklöppel angeschlagen werden. Die so entstehenden Töne und Schwingungen können bei Verspannungen und Schmerzen, aber auch Stress und Nervosität, Abhilfe verschaffen.

Magnetfeldtherapie

Bereits in antiken Kulturen verwendete der Mensch Magnete, um Beschwerden zu lindern. So finden sich Nachweise, dass dies bereits im alten China, bei den Römern und im antiken Griechenland gebräuchlich war. Die Magnetfeldtherapie, oder abgekürzt MFT, nutzt diese Magnetfelder zur Therapie. Gemäss der Theorie der Methode schwingen unsere Körperzellen mit unterschiedlichen elektromagnetischen Schwingungen. Wenn diese Zellen jedoch geschädigt sind und dadurch auch Beschwerden auftreten, hat sich das Muster dieser Schwingungen verändert. Die MFT versucht nun mittels Magnetfeldern diese Schwingung wieder mit den Zellen zu harmonieren und so Beschwerden zu lindern.

Mesotherapie

Der Name der Mesotherapie stammt von der mittleren Schicht unserer Haut (Meso), wo die Therapie ihre Anwendung findet. Bei der Mesotherapie werden Arzneimittel mittels ganz kleinen Injektionen in die mittlere Hautschicht der betroffenen oder erkrankten Körperstelle zugeführt. Dies hat den Vorteil, dass die Behandlung oft anhaltend wirksam bleibt und Nebenwirkungen verringert werden können. Die Mesotherapie findet beispielsweise bei Durchblutungsstörungen, Rheumatischen Erkrankungen oder Sportverletzungen Anwendung.

Naturheilkunde und Komplementärtherapie

Naturheilkunde und Komplementärtherapie sind Oberbegriffe für eine Vielzahl von diversen Therapiemethoden. Die Naturheilkunde befasst sich mit Heilpflanzen in diversen Zubereitungen wie Tinkturen und Kügelchen oder Wickeln, jedoch auch manuelle Therapien wie Akupunktur oder Massagen. Einige Beispiele aus der Naturheilkunde sind die Ayurvedamedizin, Homöopathie, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) oder die traditionelle Europäische Naturheilkunde (TEN). Komplementärtherapien befassen sich mit (unter anderem) manuellen Therapien zur Verbesserung des körperlichen und geistigen Wohlbefindens. Einige Beispiele hierzu sind die Akupunktmassage, Craniosacral-Therapie, Kinesiologie, Heileurythmie, Reflexzonentherapie oder Shiatsu, jedoch umfasst die Komplementärtherapie dutzende weitere Therapieformen.

Posturale Integration

Posturale Integration ist eine Körpertherapie mit psychosomatischen Elementen. Die Methode bezieht den Körper, Emotionen und das Denken des Patienten mit ein. Die Posturale Integration (aus englisch „posture“ = Haltung) geht davon aus, dass sich der Lebensweg und die geistige Einstellung des Menschen in der Körperhaltung wiederspiegeln. Negative Erlebnisse eines Menschen können sich so z.B. in Verspannungen äussern. Das Ziel der Therapie ist es, durch Massagen der Muskeln und des Bindegewebes diese Gefühls- und Gedankenmuster aufzubrechen und äussere und innerer Haltung in Einklang zu bringen.

Reiki

Reiki ("ree-ki" ausgesprochen) ist eine Therapieform, die ursprünglich aus Japan stammt. Die Methode befasst sich mit der energetischen Heilung durch Handauflegen. Der Therapeut überträgt hierbei die universelle Lebensenergie durch Handauflegen auf den Patienten. Die Therapie geht davon aus, dass der Mensch grundsätzlich mit der Eigenschaft geboren wird, diese Energie aufzunehmen und weiterzugeben. Weiter geht die Reiki-Theorie davon aus, dass die übertragene Energie nur dorthin im Körper fliesst, wo sie gebraucht wird.

Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie

Sauerstoff ist ein lebenswichtiger Stoff für unseren Körper. Durch Luftverschmutzung, natürliche Alterung des Körpers oder Bewegungsarmut kann auf Dauer ein Sauerstoffmangel im Körper entstehen, welcher wiederum in einem schwachen Immunsystem oder Durchblutungsstörungen resultieren kann. Die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie setzt dort an. Durch das Einatmen eines Gemischs aus reinem Sauerstoff und Luft versucht die Therapie diesen Sauerstoffmangel auszugleichen und Mängel im Körper zu beheben.

Thai-Massage

Ähnlich wie die indische Ayurveda-Lehre oder die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) geht auch die Traditionelle Thailändische Medizin von Energielinien (Meridianen) in unserem Körper aus, die unsere Lebensenergie leiten. Erkrankungen und Beschwerden sind nach Ansicht der Thailändischen Medizin ein Resultat von blockierten Meridianen. Durch das Massieren von sogenannten Marma-Punkten auf dem Körper werden diese Blockierungen gelöst und das Wohlbefinden des Patienten gesteigert.

Ayurvedische Güsse

Ayurvedische Güsse bestehen aus warmem Öl, welche sanft auf die von Beschwerden betroffenen Körperregionen fliessen. Durch diesen entspannenden Vorgang gelangt der Patient in eine tiefe Entspannung, das Öl nährt die Haut und transportiert Giftstoffe über diese ab. Besonders der Stirnguss (Shiro Dhara) kann bei Kopfschmerzen und Migräne wie auch bei psychischen Beschwerden wie Schlaflosigkeit oder Erschöpfung helfen.

Bindegewebsmassage

Durch die Bindegewebsmassage werden Verklebungen und Verspannungen durch gezieltes Massieren gelöst. Mit langsamen, kräftigen Zugbewegungen spürt der Therapeut Verklebungen von Faszien auf. Diese Verklebungen verursachen Dysfunktionen der inneren Organe, die nun über Nervenreizungen therapiert werden. Die Bindegewebsmassage gehört zu den manuellen Behandlungsformen, ist schmerzlindernd und nebenwirkungsfrei. Zusätzlich wirkt die Massage regulierend auf das Nervensystem und beeinflusst innere Organe positiv.

Biochemie nach Schüssler

Dr. Heinrich Schüssler, der begründer der Biochemie nach Schüssler, ging davon aus, dass die Ursache von Krankheiten ein Mangel an Mineralstoffen ist. Durch die Verabreichung von homöopathisch verdünnten Mineralsalzen sollen diese Mängel und somit auch die Krankheiten beim Patienten behoben werden. Auf dieser Grundlage wurde diese Therapieform entwickelt, welche bis heute verbreitet Anwendung findet.

Biodynamik

Durch das Lösen verspannter Muskeln und gestautem Gewebe sowie durch das Fördern eines gesunden Atmens versucht die Biodynamik (auch Biodynamische Therapie), die Lebensenergie im Körper wieder frei fliessen zu lassen. Entwickelt von der norwegischen Psychologin und Physiotherapeutin Gerda Boyesen, können viele Krankheitsbilder wie z.B. Stressituationen, Kopf- und Rückenschmerzen oder Schlafstörungen erfolgreich behandelt werden.

Biodynamische Psychologie

Durch das Lösen verspannter Muskeln und gestautem Gewebe sowie durch das Fördern eines gesunden Atmens versucht die Biodynamik (auch Biodynamische Therapie), die Lebensenergie im Körper wieder frei fliessen zu lassen. Entwickelt von der norwegischen Psychologin und Physiotherapeutin Gerda Boyesen, können viele Krankheitsbilder wie z.B. Stressituationen, Kopf- und Rückenschmerzen oder Schlafstörungen erfolgreich behandelt werden.

Colon-Hydro-Therapie

Bei der Colon-Hydro-Therapie wird der Dickdarm (Colon) mittels eines speziellen Geräts mit Wasser durchspült, um ihn von krankmachenden Stoffen zu reinigen. Die Colon-Hydro-Therapie beruht auf der Vorstellung, dass während des Verdauungsvorgangs im Darm Abfallstoffe und Krusten entstehen, die nicht vollständig ausgeschieden werden können. Dadurch kommt es zu mechanischen Behinderungen der Darmperistaltik, zu Schädigungen der Darmflora und zu Entzündungen der Darmwand. Durch die Darmspülungen mit Wasser sollen die schädlichen Abfallprodukte („Schlacken“) entfernt und der Darm gereinigt werden. Die Reinigung des Darms regt die Darmfunktion an und entlastet darüber hinaus das Stoffwechsel- und Abwehrsystem des Körpers. Ziel der Therapie ist der Aufbau einer gesunden Bakterienbesiedlung des Darms.

Esalen Massage

Ihren Namen hat die Esalen-Massage von den Esselen-Indianern, die an der Kalifornischen Westküste lebten. Da die Methode in dieser Region entwickelt wurde, wurde auch gleich der Name dazu übernommen. Die Esalen-Massage ist eine Ganzkörpermassage, welche verschiedene Massagetechniken und Elemente der Körperarbeit kombiniert. Ein zentrales Element ist hierbei der "Long Stroke", eine lange und verbindende Streichbewegung über den ganzen Körper, welche der Integration aller Körperstrukturen dient.

Etiopathie

Die Etiopathie (von griechisch „aitia“ = Ursache) ist eine manuelle Methode um Beschwerden am Knochengerüst und der Skelettmuskulatur zu lindern. Durch die speziellen Handgriffe soll die Beweglichkeit verbessert und die Selbtheilungskräfte aktiviert werden.

Eutonie Gerda Alexander

Unser Körper und seine Muskeln halten eine Grundspannung, den sogenannten Tonus. Dieser Tonus wiederspiegelt auch die Psyche des Menschen: Niedergeschlagenheit wie auch Freude zeigen sich in einer Veränderung dieser Körperspannung. Die Eutonie Gerda Alexander (von griech. „eu“ = harmonisch und „tonos“ = Spannung) ist eine bewegungspädagogische Therpie, die dem Patienten zu einer ausgewogenen Körperspannung und so zu einem besseren Körperbewusstsein verhelfen will.

Gestaltungstherapie

Eine Therapie die weniger mit Gesprächen sondern mehr mit dem Gestalten von Dingen arbeitet, das ist die Gestaltungstherapie. Bei der Gestaltungstherapie geht es jedoch nicht darum, besondere kreative Fähigkeiten zu besitzen oder zu fördern, sondern im Akt des Gestaltens Hürden und Probleme zu überwinden und sich Ziele zu stecken – und zu erreichen.

Meridian-Therapie

Der Begriff Meridian-Therapie ist ein Überbegriff für Therapien welche die Meridiane behandeln. Meridiane sind nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) Leitbahnen in denen das Qi, also unsere Lebensenergie, fliesst. Ein gesundheitliches Gleichgewicht ist essentiell für das freie Fliessen des Qi in den Meridianen. Kommt es zu Stauungen oder Blockaden, kann dies zu Krankheiten führen. Ziel der Meridian-Therapie ist es also, diese Blockaden und Störungen zu finden und danach aufzuheben um den Kreislauf des Qi im Körper zu harmoniseren. Dies geschieht in diversen Therapieformen.

Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur ist eine spezielle Form der Akupunktur. Die Methode gründet auf der Vorstellung, dass das menschliche Ohr einen auf dem Kopf liegenden Fötus widerspiegelt. So befinden sich die Reflexzonen des Kopfes am Ohrläppchen oder diejenigen des Rückens am Rand der Ohrmuschel. Durch die Akupunktur der entsprechenden Ohr-Punkte versucht die Therapie, die Leiden via diesen Punkten im Körper zu lindern.

Ohrkerzen-Therapie

Mittels rund 20 - 30 cm langen, hohlen Röhrchen aus Textil versucht die Ohrkerzentherapie Beschwerden zu lindern. Diese Textilröhrchen werden beim Patienten in den Gehörgang gesetzt und, nachdem sie mit verschiedenen Essenzen getränkt wurden, abgebrannt. Dabei wirken die Wärme und die Luftdynamik im Röhrchen positiv auf das Ohr und den Gehörgang. So können sich beispielsweise verstopfte Poren öffnen und Sekrete und Abfallstoffe werden abtransportiert.

Osteopathie

Die Osteopathie (von griechisch Osteon "Knochen" und Pathos "Leiden") setzt sich im Namen wie auch der Behandlung aus diesen Wörtern zusammen: die Linderung von Leiden durch den Knochen. Der Therapeut arbeitet in der Osteopathie manuell, was bedeutet, dass keine Instrumente zum Einsatz kommen. Durch Abtasten des Körpers erkennt der Osteopath Störungen im Körper und kann diese im Verlauf der Behandlung therapieren. Ziel ist vor allem die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und so das Wohlbefinden zu steigern.

Qi-Gong

Qi-Gong ist ein Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und gehört zu den ältesten chinesischen Therapieformen. Beim Qi-Gong (was so viel bedeutet wie "Pflege der inneren Energie") steht das Ausgleichen von inneren Kräften sowie Yin und Yang durch die meditative Bewegungstherapie im Zentrum. Die Theorie geht hierbei von "Yin-Organen" (z.B. Lunge, Herz, Nieren) und "Yang-Organen" (Magen, Dickdarm, Gallenblase) aus, welche in Harmonie gebracht werden, um das Wohlbefinden zu erhöhen.

Spagyrik

Bereits im 16. Jahrhundert arbeitete der Arzt Paracelsus mit der Spagyrik. Die Spagyrik ist eine Art der Heilmittelherstellung, bei welcher die Wirkstoffe von Heilpflanzen getrennt, bearbeitet und wieder zusammengeführt werden. Die Mittel können so im Körper Heilprozesse für diverse Beschwerden in Gang setzen.

Sympathico-Therapie

Die Sympathico-Therapie ist eine spezielle Form der Reflexzonenmassage, welche sich auf die Nasenschleimhaut des Patienten fokussiert. Auf der Innenseite der Nasenmuscheln enden viele Nerven des sympathischen Nervensystems (daher der Name Sympathico-Therapie). Durch die Stimulation dieser Reflexzonen lassen sich Beschwerden in anderen Teilen des Körpers beheben, welche durch Nerven mit der entsprechenden Reflexzone verbunden sind. Die Methode wirkt hierbei direkt und indirekt: Die direkte Wirkung ist die Reinigung der Nasenschleimhäute durch die Stimulation und die indirekte Wirkung die Behandlung der Beschwerden durch die Reflexzonen.

Tai-Chi

Tai-Chi ist eine Therapieform der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die Therapie besteht aus exakt festgelegten und ineinander übergehenden Bewegungsabfolgen, die ganz langsam ausgeführt werden. Wie in weiteren Therapieform der TCM geht auch die Tai-Chi-Methode davon aus, dass sich die Lebensenergie in unserem Körper (Qi) blockieren kann und so zu Krankheiten und Beschwerden führt. Durch die Bewegungen der Therapie entsteht eine Kombination aus Konzentration, Meditation, Atmung und Bewegung, welche unser Körpergefühl stärkt, Blockaden löst und auf dem Weg zur Genesung helfen kann.

DORN-Therapie

Sehr viele Leute leiden unter chronischen Schmerzen, vor allem im Rücken- und Gesässbereich, teils mit Ausstrahlungen bis in die Beine. Der DORN-Therapeut kann durch Abtasten die Wirbel erkennen, welche durch verkrampfte Muskeln in einer falschen Position blockiert sind. Durch Lösen der Muskulatur entlang der Wirbelsäule gleiten die Wirbel von alleine in ihre angestammte Position zurück. Das geschieht unter leichtem Druck des Therapeuten und rhytmischen Bewegungen des Patienten. Namensgebend stammt diese Therapie von Dieter Dorn, einem Allgäuer Landwirt und Sägewerksmeister.

Farbpunktur

Die Farbpunktur (auch Farbflächenbehandlung nach Peter Mandel genannt) bezeichnet eine Therapie, welche mit der punktuellen oder flächigen Bestrahlung des Körpers mit farbigem Licht arbeitet. Diese Bestrahlung findet an den Akupunkturpunkten des Körpers statt und ist ganz schmerzlos. Nach der Vorstellung von Peter Mandel, verteilt sich das farbige Licht via den Meridianen im Körper und somit auch zu den Stellen im Körper mit Beschwerden. Für die Unterschiedlichen Erkrankungen wird auch unterschiedlich farbiges Licht verwendet.

Fasciatherapie

Faszien sind unser Bindegewebe, unsere "Muskelhüllen" sozusagen. Dieses Gewebe kann sich bei falschen Bewegungen und Körperlagen verspannen, verkleben und ergo auch Schmerzen verursachen. Die Faszientherapie setzt sich zum Ziel, dass die Faszien wieder entspannt und locker sind, um so unsere Bewegungsfreiheit und schlussendlich das Wohlbefinden zu steigern. Durch manuelle Arbeit an den Faszien, Massagen, Gelenklockerung und sanftem Faszienstretching werden Verspannungen und Verklebungen im faszialen Gewebe gelöst.

Klassische Massage

Umgangssprachlich auch einfach nur Massage genannt, ist die klassische Massage die wohl weitverbreitetste Form der Massage. Durch manuelle Druck- und Zugreize auf dem Gewebe des Körpers werden verkrampfte und verspannte Muskulatur gelockert, gedehnt und entspannt. Durch diese Methode lassen sich Schmerzen, die von diesen Muskeln und Körperstellen kommen, lindern.

Kunsttherapie

Der Begriff Kunsttherapie umfasst mehrere Therapieformen für diverse Anwendungen wie Bewegungstherapie, Tanztherapie, Dramatherapie, Sprachtherapie, Gestaltungstherapie, Maltherapie, Intermediale Therapie und Musiktherapie. Die Kunsttherapie in all ihren Formen hat zum Ziel, mit den verschiedenen Methoden den Menschen auf geistiger, seelischer, körperlicher und sozialer Ebene zu fördern.

Maltherapie

Als Art der Kunsttherapie verwendet die Maltherapie – wie sich unschwer am Namen erkennen lässt – das Malen in einem therapeutischen Kontext. Durch die Form- und Farbgebung des entstehenden Bildes können Leiden, Beschwerden, Konflikte und Bedürfnisse des Malenden erkannt und abgeleitet werden, für welche in einem weiterführenden Gespräch mit dem Patienten Wege zur Lösung erarbeitet werden können.

Neuraltherapie

Ursprünglich vom Arzt Ferdinand Huneke entwickelt, befasst sich die Neuraltherapie mit lokal wirksamen Betäubungsmitteln, um Schmerzen in akuter oder chronischer Form sowie andere Beschwerden zu heilen oder zu lindern. Die Lokalanästhetika werden an den betroffenen Körperstellen gespritzt um eine schnelle Wirkung herbeizuführen. Ziel ist es, den Schmerzzyklus „Schmerz – Verspannung – Minderdurchblutung – Schmerz“ zu unterbrechen und so das Wohlbefinden und die Gesundheit des Patienten zu steigern.

Polarity

Polarity (englisch für "Polarität") bezieht sich auf zwei Pole in unserem Körper, zwischen denen unsere Lebensenergie fliesst. Durch einen körperlichen Teil, bei welchem verschiedene Berührungen, Griffe und Massagen zum Einsatz kommen, können Schmerzen, Verspannungen und Blockaden der Lebensenergie gelöst werden. Begleitend dazu finden Gespräche oder auch Polarity-Yoga statt, um den Heilungsprozess zu unterstützen.

Rolfing

Dr. Ida Rolf, die Begründerin des Rolfing, befasste sich mit ihrer Therapie vorwiegend mit dem Bindegewebe des Körpers. In unserem Körper befinden sich diverse Arten von Bindegewebe: Faszien ("Muskelhüllen"), Sehnen, Bänder, Knochenhaut, Organhüllen und Membranen. All dieses Bindegewebe bildet ein dreidimensionales Netz in unserem Körper, das durch Fehlhaltungen oder auch Unfälle gestört werden kann. Ziel des Rolfings ist es folglich, Störungen und Verspannungen in diesem Netz zu lösen, um so eine volle Beweglichkeit zu ermöglichen.

Shiatsu

Die ursprünglich japanische Therapie Shiatsu verbindet Elemente der fernöstlichen Körperbehandlung mit der westlichen Gesundheitsförderung. Die Methode sieht den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele, welche bei einer guten Gesundheit im Gleichgewicht stehen. Ist ein solches Gleichgewicht vorhanden fliesst die Lebensenergie ("Qi" genannt) frei in den Leitbahnen des Körpers, den Meridianen. Durch äussere Umstände kann dieser Fluss jedoch behindert werden, was in Beschwerden resultieren kann. Mit manueller Arbeit und dem Drücken von bestimmten Körperstellen sollen Blockaden in den Meridianen behoben und so die Gesundheit und das Wohlbefinden des Patienten gesteigert werden.

Tibetische Medizin

Die Traditionelle Tibetische Medizin gehört zu den ältesten Heilkunden der Welt. Ähnlich wie weitere Lehren aus dem fernöstlichen Raum sieht die Tibetische Medizin den Menschen nicht als einzelnen, isolierten Organismus, sondern als Wesen welches aus Körper, Geist und Seele besteht und in die Umwelt eingebettet ist. Nach der Theorie der Tibetischen Medizin entstehen Krankheiten durch drei "Geistesgifte" welche Hass, Verblendung und Anhaftung sind. Diese "Geistesgifte" beeinflussen unsere Körperenergien und verursachen ein Ungleichgewicht in diesen, was Beschwerden und Krankheiten nach sich ziehen kann. Die Tibetische Medizin versucht mit ihren Methoden dieses Gleichgewicht im Menschen herzustellen und so das Wohlbefinden und die Gesundheit zu fördern.

Trager

Die TRAGER-Therapie ist eine sanfte Art von Körperarbeit und Bewegungsschulung. Während der Therapie erhält der Körper Bewegungsimpulse in sanfter Weise wie Schwingen, Rollen oder Wiegen, welche rhythmische Schwingungen im Körper erzeugen. Die TRAGER-Methode löst nicht nur körperliche Beschwerden, sondern hilft auch bei psychischen Blockaden. Ziel der Therapie ist eine ganzheitliche Entspannung in Körper und Geist des Patienten.