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Vorgeschlagene Therapien zu «Menstruationsbeschwerden»

Atemtherapie

Die Atemtherapie umfasst mehrere Lehren und Theorien die durch bewusstes und gesundes Atmen das körperliche und geistige Wohlbefinden fördern können. Von fernöstlichen Ansätzen wie Qigong, Zen oder Pranayama bis zu westlichen Methoden des Erfahrbaren Atems nach Middendorf oder der Atemtherapie nach Graf Dürckheim sind diverse Ansätze in der Atemherapie gängig. Das Ziel der Atemtherapie ist, einen natürlichen Atemrhytmus wiederzufinden um so das Wohlbefinden des Patienten zu steigern. Die Atemarbeit regt die Durchblutung der Organe an, reguliert und stabilisiert das Nervensystem, dadurch wird die Selbstheilungskraft des Körpers aktiviert und gestärkt. Die Atemtherapie harmonisiert die Zusammenarbeit zwischen Gedanken, Gefühlen, Körper, Seele und Handlung. Dieses Gleichgewicht kann physische, psychische und seelische Beeinträchtigungen mindern oder lösen.

Ayurveda-Massage

Die Ayurveda-Massage versteht sich als Teil des Ayurveda, der traditionellen Gesundheitslehre Indiens. Das Ayurveda (von Sanskrit: Ayus = Leben und Veda = Wissen), eine seit über 5000 Jahren bekannte Heilkunde, basiert auf den fünf Elementen Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde. Die Wirkungen und Qualitäten dieser Elemente werden wiederum in drei "Doshas" zusammengefasst. Die ayurvedische Lehre sieht den menschlichen Körper als Kombination aus diesen drei Doshas, mit all seinen Vor- und Nachteilen. Der Therapeut versucht bei der ayurvedischen Massage eine gute und gesunde Kombination der Doshas und schlussendlich eine gute Gesundheit herbeizuführen.

Fango

Wasser besitzt von Natur aus eine gute Leitfähigkeit für Wärme und Kälte. Genau diesen Umstand machen sich Wickel und Umschläge zu Nutze: Durch das Auflegen / Einwickeln von Körperteilen mit warmen oder kalten Wickeln lassen sich Beschwerden behandeln. Ein warmer Umschlag kann beispielsweise die Durchblutung anregen und so bei einem unterkühlten Körper helfen. Ein kalter Wickel entzieht dem Körper Wärme und kann so bei Fieber und Entzündungen helfen. Wickel und Umschläge können des weiteren positive Effekte für den Blutkreislauf, das Nervensystem, den Stoffwechsel und die Ausscheidung von schädlichen Stoffen haben.<br><br>Fango bezeichnet mineralisches Steinpulver welches aus Vulkanen stammt. Dieses Pulver wird mit Wasser angemischt bis eine Art Schlamm entsteht (ital. "fango" = Schlamm, Schlick, daher der Name). Dieser Schlick wird danach erwärmt und auf die Haut aufgetragen wo sich die Wirkungen der Mineralien entfalten können. Ähnlich wie Wickel fördert Fango die Durchblutung und kann so bei Gelenk-, Muskel- und Hautproblemen helfen.

Homöopathie

Bereits seit 1796 existiert die Homöopathie. Grundlegend ist in der Homöopathie das Ähnlichkeitsprinzip: "Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden". Der Entwickler der Homöopathie, der deutsche Arzt Samuel Hahnemann, meinte damit, dass ein homöopathisches Arzneimittel Inhaltsstoffe enthält, die ähnliche Symptome an einem gesunden Menschen hervorrufen können wie die Symptome, die ein erkrankter Mensch gerade hat. Durch die Potenzierung (Verdünnung) dieser natürlichen Inhaltsstoffe werden nebenwirkungsfreie Arzneimittel hergestellt, welche dem erkrankten Menschen helfen können. Homöopathische Arzneimittel werden oft als Kügelchen ("Globuli") hergestellt. Die Homöopathie hat sich auch zur Tierhomöopathie weiterentwickelt um auch diversen Tieren zu helfen.

Kneipp-Therapie

Die Kneipp-Therapie dürfte vielen durch die teils öffentlichen Wassertretbäder bekannt sein. Jedoch ist das Wassertreten nur ein Teil der Kneipp-Therapie. Die Methode gründet auf fünf "Säulen": Hydrotherapie (Wassertreten/Kneippgüsse), Ernährungstherapie (Vollwertkost), Bewegungstherapie (Barfusslaufen), Phytotherapie (Heilpflanzenkunde) und Ordnungstherapie (bewusste Lebensführung). Alle diese fünf Säulen können bei diversen Beschwerden die Gesundheit und das Wohlbefinden des Patienten steigern.

Naturheilkunde und Komplementärtherapie

Naturheilkunde und Komplementärtherapie sind Oberbegriffe für eine Vielzahl von diversen Therapiemethoden. Die Naturheilkunde befasst sich mit Heilpflanzen in diversen Zubereitungen wie Tinkturen und Kügelchen oder Wickeln, jedoch auch manuelle Therapien wie Akupunktur oder Massagen. Einige Beispiele aus der Naturheilkunde sind die Ayurvedamedizin, Homöopathie, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) oder die traditionelle Europäische Naturheilkunde (TEN). Komplementärtherapien befassen sich mit (unter anderem) manuellen Therapien zur Verbesserung des körperlichen und geistigen Wohlbefindens. Einige Beispiele hierzu sind die Akupunktmassage, Craniosacral-Therapie, Kinesiologie, Heileurythmie, Reflexzonentherapie oder Shiatsu, jedoch umfasst die Komplementärtherapie dutzende weitere Therapieformen.

Posturale Integration

Posturale Integration ist eine Körpertherapie mit psychosomatischen Elementen. Die Methode bezieht den Körper, Emotionen und das Denken des Patienten mit ein. Die Posturale Integration (aus englisch „posture“ = Haltung) geht davon aus, dass sich der Lebensweg und die geistige Einstellung des Menschen in der Körperhaltung wiederspiegeln. Negative Erlebnisse eines Menschen können sich so z.B. in Verspannungen äussern. Das Ziel der Therapie ist es, durch Massagen der Muskeln und des Bindegewebes diese Gefühls- und Gedankenmuster aufzubrechen und äussere und innerer Haltung in Einklang zu bringen.

Tui-Na-Massage

Tuina (auch Tui-Na geschrieben oder Anmo genannt) ist eine Massagepraktik der Traditionellen Chinesischen Medizin, kurz TCM. Wie die anderen Bestandteile und Methoden der TCM gründet auch Tui-Na auf der Vorstellung, dass unsere Lebensenergie in Leitbahnen in unserem Körper fliesst (die Meridiane). Wenn einer oder mehrere dieser Meridiane blockiert sind, können Beschwerden und Krankheiten die Folge sein. Auf den Meridianen befinden sich Akupunkturpunkte, welche bei der Tui-Na Methode gezielt stimuliert werden, um das ungehinderte Fliessen der Lebensenergie (Qi) zu ermöglichen.

Umschläge

Wasser besitzt von Natur aus eine gute Leitfähigkeit für Wärme und Kälte. Genau diesen Umstand machen sich Wickel und Umschläge zu Nutze: Durch das Auflegen / Einwickeln von Körperteilen mit warmen oder kalten Wickeln lassen sich Beschwerden behandeln. Ein warmer Umschlag kann beispielsweise die Durchblutung anregen und so bei einem unterkühlten Körper helfen. Ein kalter Wickel entzieht dem Körper Wärme und kann so bei Fieber und Entzündungen helfen. Wickel und Umschläge können des weiteren positive Effekte für den Blutkreislauf, das Nervensystem, den Stoffwechsel und die Ausscheidung von schädlichen Stoffen haben.<br><br>Fango bezeichnet mineralisches Steinpulver welches aus Vulkanen stammt. Dieses Pulver wird mit Wasser angemischt bis eine Art Schlamm entsteht (ital. "fango" = Schlamm, Schlick, daher der Name). Dieser Schlick wird danach erwärmt und auf die Haut aufgetragen wo sich die Wirkungen der Mineralien entfalten können. Ähnlich wie Wickel fördert Fango die Durchblutung und kann so bei Gelenk-, Muskel- und Hautproblemen helfen.

Akupunktur

Akupunktur ist die gezielte therapeutische Beeinflussung von Körperfunktionen über spezifische Punkte der Körperoberfläche. Akupunktur umfasst die Diagnostik und Therapie von Krankheiten auf der Basis der TCM-Grundlagen. Akupunktur wirkt u.a. über eine Anregung und Wiederherstellung der körpereigenen Regulation. Sie wird in den verschiedensten Fachgebieten in Prävention, Therapie und Rehabilitation bei funktionellen, psychosomatischen und organischen Erkrankungen und bei Schmerzzuständen eingesetzt. Spezielle in der chinesischen Tradition verwendete Akupunkturverfahren sind Ohr-, Hand- und Schädelakupunktur.

Bindegewebsmassage

Durch die Bindegewebsmassage werden Verklebungen und Verspannungen durch gezieltes Massieren gelöst. Mit langsamen, kräftigen Zugbewegungen spürt der Therapeut Verklebungen von Faszien auf. Diese Verklebungen verursachen Dysfunktionen der inneren Organe, die nun über Nervenreizungen therapiert werden. Die Bindegewebsmassage gehört zu den manuellen Behandlungsformen, ist schmerzlindernd und nebenwirkungsfrei. Zusätzlich wirkt die Massage regulierend auf das Nervensystem und beeinflusst innere Organe positiv.

Craniosacral Therapie

Die Craniosacral-Therapie (vom Lateinischen cranium: Schädel; sacral: das Kreuzbein (os sacrum) betreffend) ist eine Behandlungsform, die sich aus der Osteopathie (Knochenheilkunde) entwickelt hat. Es ist ein manuelles Verfahren, bei dem Handgriffe vorwiegend im Bereich des Schädels, des Nackens, des Zungenbeins, des Thorax, der Wirbelsäule, des Kreuzbeins, des Zwerchfells, des Beckens und der Füße ausgeführt werden. Die beiden Pole Schädel und Kreuzbein bilden mit den Gehirn- und den Rückenmarkshäuten (Membranen) eine Einheit, in welcher die Gehirnflüssigkeit (Liquor) rhythmisch pulsiert. Dieser Rhythmus überträgt sich auf den gesamten Körper und beeinflusst die Entwicklung und Funktionsfähigkeit des ganzen Menschen. Veränderungen in diesem System geben die nötigen Hinweise für die therapeutische Arbeit mit den betroffenen anatomischen und energetischen Strukturen. Die Craniosacral Therapie ist eine Körperarbeit, bei der mit grösster Sorgfalt, Achtsamkeit und Wertfreiheit der Persönlichkeit der Klientin/des Klienten begegnet wird. Die Craniosacral Praktizierenden unterstützen mit feinen manuellen Impulsen, welche eine Eigenregulierung des Körpers einleiten, die Patienten auf dem Weg zur Selbstheilung.

Etiopathie

Die Etiopathie (von griechisch „aitia“ = Ursache) ist eine manuelle Methode um Beschwerden am Knochengerüst und der Skelettmuskulatur zu lindern. Durch die speziellen Handgriffe soll die Beweglichkeit verbessert und die Selbtheilungskräfte aktiviert werden.

Meridian-Therapie

Der Begriff Meridian-Therapie ist ein Überbegriff für Therapien welche die Meridiane behandeln. Meridiane sind nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) Leitbahnen in denen das Qi, also unsere Lebensenergie, fliesst. Ein gesundheitliches Gleichgewicht ist essentiell für das freie Fliessen des Qi in den Meridianen. Kommt es zu Stauungen oder Blockaden, kann dies zu Krankheiten führen. Ziel der Meridian-Therapie ist es also, diese Blockaden und Störungen zu finden und danach aufzuheben um den Kreislauf des Qi im Körper zu harmoniseren. Dies geschieht in diversen Therapieformen.

Muskelreflexzonenmassage

Unter Muskelreflexzonenmassage versteht man die Reflexzonenmassage, welche die Muskeln im Fokus hat. Die Muskelreflexzonenmassage hat mit allen anderen Richtungen der Reflexzonenmassage ein Prinzip gemeinsam: Die Idee dass Körperregionen (wie z.B. die Füsse) oder die Muskeln mit dem Bindegewebe in Verbindung zu Organen und Funktionen in unserem Körper stehen. Durch die gezielte Massage der betroffenen und schmerzenden Körperstellen versucht der Therapeut, die Beschwerden zu lindern.

Spagyrik

Bereits im 16. Jahrhundert arbeitete der Arzt Paracelsus mit der Spagyrik. Die Spagyrik ist eine Art der Heilmittelherstellung, bei welcher die Wirkstoffe von Heilpflanzen getrennt, bearbeitet und wieder zusammengeführt werden. Die Mittel können so im Körper Heilprozesse für diverse Beschwerden in Gang setzen.

Akupressur

Die Akupressur (von lateinisch acus = Punkt, Nadel und pressus = Druck), japanisch = Shiatsu, ist eine Heilmethode, welche der traditionellen chinesischen und japanischen Medizin entstammt. Akupressur ist eine ganzheitliche Methode, sie hilft bei akuten und chronischen Krankheitsverläufen. Ziel der Akupressur-Behandlung ist der freie Fluss des Qi (Lebensenergie) in den Meridianen und das Lösen von Muskeln und verspannten Regionen. Die Akupressur-Punkte sprechen diejenigen Meridiane an, welche die Muskeln nähren und lösen verspannte Muskeln auf tiefgreifende Weise. Die Entspannung stärkt, baut auf und aktiviert die Selbstheilungskräfte.

Aromatherapie

Die Aromatherapie befasst sich mit dem Einsatz von ätherischen und aromatischen Substanzen und Ölen im therapeutischen Bereich. Durch das Einreiben von Ölen gelangen die Stoffe via der Haut in unseren Körper und können so an schmerzenden Stellen helfen. Weiter erreichen auch Düfte unsere Nase, welche dann Reaktionen in Körper und Psyche hervorrufen können. Die Aromatherapie geht davon aus, dass Aromen und Düfte in unserer Psyche verankerte Emotionen und Erinnerungen hervorbringen und in unser Bewusstsein transportieren. Weiter können bestimmte Gerüche unsere Gefühlslage positiv beeinflussen, was sich die Aromatherapie zu Nutze macht.

Ayurveda-Therapie

Ayurveda-Therapie als solches ist ein Sammelbegriff für diverse Bestandteile und Methoden der ayurvedischen Lehre. Ursprünglich aus Indien stammend und schon über 5000 Jahre alt hat das Ayurveda durch Massagen, Güsse, Ernährungsberatung und einigem mehr das Ziel die Gesundheit des Patienten zu fördern. Die Lehre befasst sich fünf Elementen Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde. Die Wirkungen und Qualitäten dieser Elemente werden wiederum in drei "Doshas" zusammengefasst. Der Mensch wird im Ayurveda als Kombination dieser Doshas gesehen, wobei eine Dosha vorherrschend ist. Ziel der Ayurveda-Therapie und ihrer Bestandteile ist, fördernd und ergänzend mit den Doshas des Patienten zu arbeiten und so das Wohlbefinden des Patienten zu steigern.

Elektroakupunktur

Die Elektroakupunktur (nicht zu verwechseln mit der Elektroakupunktur nach Voll) basiert auf der regulären Akupunktur der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), jedoch wird die Wirkung durch schwachen Strom verstärkt. Mittels dieser Nadeln, welche an bestimmten Punkten platziert werden, soll die Lebensenergie, das Qi, fliessen und so die Gesundheit des Patienten verbessern.

Farbpunktur

Die Farbpunktur (auch Farbflächenbehandlung nach Peter Mandel genannt) bezeichnet eine Therapie, welche mit der punktuellen oder flächigen Bestrahlung des Körpers mit farbigem Licht arbeitet. Diese Bestrahlung findet an den Akupunkturpunkten des Körpers statt und ist ganz schmerzlos. Nach der Vorstellung von Peter Mandel, verteilt sich das farbige Licht via den Meridianen im Körper und somit auch zu den Stellen im Körper mit Beschwerden. Für die Unterschiedlichen Erkrankungen wird auch unterschiedlich farbiges Licht verwendet.

Fussreflexzonen-Therapie

Die Fussreflexzonentherapie oder Fussreflexzonenmassage ist eine komplementär-therapeutische Methode, welche die Selbstheilungskräfte des Menschen und seine Grundregulationssysteme stärkt und ausgleicht. Grundlage der Therapie ist die Vorstellung, dass sich der Körper in seiner Gesamtheit jeweils in einzelnen Körperteilen spiegelt. Reflexzonen finden sich an Füssen, Händen, Kopf, Ohren und am ganzen Körper. Die Behandlung der Reflexzonen am Fuss erfreut sich besonderer Beliebtheit, denn ihr wird eine ganzheitliche Wirkung nachgesagt.<br><br>Belastungen im Leben eines Menschen führen zu Blockaden des Energieflusses und zu Auffälligkeiten im Gewebe. Durch die Behandlung der Reflexzonen können diese wieder normalisiert werden.

Hydrotherapie

Unter Hydrotherapie versteht man das Anwenden von Wasser in Form von Güssen, Auflagen, Waschungen, Bädern, Wickeln oder Packungen, wobei sich Zustand und Temperatur des Wassers (flüssig oder Dampf) unterscheiden. Die Hydrotherapie ist wichtigster Bestandteil der Kneipp-Therapie, welche einigen durch die verbreiteten Tretbäder bekannt sind. Weitere Bestandteile der Therapie sind Bewegung, gesunde Ernährung und Phytotherapie (Pflanzenheilkunde).

Laser-Akupunktur

Die Laserakupunktur ist eng mit der TCM-Akupunktur verwandt. Auf den Akupunkturpunkten des Körpers wird mit gebündeltem Laserlicht aus einem speziell für diesen Zweck gefertigtem Lasergerät gearbeitet. Durch diese Methode versucht der Therapeut, Blockaden im Körper, die das freie Fliessen der Lebensenergie (Qi) hindern, zu lösen. Diese Blockaden können Ursachen für diverse Beschwerden sein, die Lösung dieser hat die Steigerung der Gesundheit des Patienten zum Ziel.

Reflexzonentherapie

Die Reflexzonentherapie ist eine Methode, welche mit verschiedenen Reflexzonen am Körper arbeitet. Am bekanntesten ist hierbei wahrscheinlich die Fussreflexzonentherapie, jedoch verfügt der Mensch am ganzen Körper über Reflexzonen. Die Theorie der Methode sagt, dass diese Reflexzonen mit Organen und Körperteilen verbunden sind; So lassen sich z.B. Beschwerden an Organen über die Fusssohlen behandeln. Mit speziellen Grifftechniken stimuliert der Therapeut die entsprechenden Reflexzonen und versucht so die Beschwerden zu lindern.

Shiatsu

Die ursprünglich japanische Therapie Shiatsu verbindet Elemente der fernöstlichen Körperbehandlung mit der westlichen Gesundheitsförderung. Die Methode sieht den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele, welche bei einer guten Gesundheit im Gleichgewicht stehen. Ist ein solches Gleichgewicht vorhanden fliesst die Lebensenergie ("Qi" genannt) frei in den Leitbahnen des Körpers, den Meridianen. Durch äussere Umstände kann dieser Fluss jedoch behindert werden, was in Beschwerden resultieren kann. Mit manueller Arbeit und dem Drücken von bestimmten Körperstellen sollen Blockaden in den Meridianen behoben und so die Gesundheit und das Wohlbefinden des Patienten gesteigert werden.

Traditionelle Chinesische Medizin TCM

Vor rund 5000 Jahren sind die ersten Spuren der Traditionellen Chinesischen Medizin zu finden, das erste grosse Lehrbuch ist bereits 2000 Jahre alt. In all dieser Zeit hat sich die Traditionelle Chinesische Medizin sicherlich verändert, jedoch bleibt der Grundsatz der gleiche: die innere Harmonie des Menschen zu fördern. Der Fluss des Qi (der Ursprung aller Energie) im Körper ist hier besonders wichtig, denn nur durch das ungehindert fliessende Qi ergibt sich ein gutes Wohlbefinden. Die TCM sieht die innere Harmonie des Menschen in Yin und Yang welche zu gleichen Teilen ein ausgewogenes Sein bedeuten. Yin steht für Bewahrendes, Ruhendes, Kühlendes und wird mit dem Mond, der Nacht und der Erde in Verbindung gebracht. Yang steht für Helles, Warmes, Dynamisches, Bewegtes und wird mit der Sonne, dem Tag und dem Himmel assoziiert. Die Traditionelle Chinesische Medizin enthält verschiedene Ansätze um einen ausgeglichenen Körper zu fördern: Von der Pflanzenheilkunde über Massagen, Qigong, Diätetik, Akupunktur bis zur Moxibustion umfasst die Traditionelle Chinesische Medizin vielerlei Ansätze um dem Menschen ein gutes Wohlbefinden zu geben.

Wickel

Wasser besitzt von Natur aus eine gute Leitfähigkeit für Wärme und Kälte. Genau diesen Umstand machen sich Wickel und Umschläge zu Nutze: Durch das Auflegen / Einwickeln von Körperteilen mit warmen oder kalten Wickeln lassen sich Beschwerden behandeln. Ein warmer Umschlag kann beispielsweise die Durchblutung anregen und so bei einem unterkühlten Körper helfen. Ein kalter Wickel entzieht dem Körper Wärme und kann so bei Fieber und Entzündungen helfen. Wickel und Umschläge können des weiteren positive Effekte für den Blutkreislauf, das Nervensystem, den Stoffwechsel und die Ausscheidung von schädlichen Stoffen haben.<br><br>Fango bezeichnet mineralisches Steinpulver welches aus Vulkanen stammt. Dieses Pulver wird mit Wasser angemischt bis eine Art Schlamm entsteht (ital. "fango" = Schlamm, Schlick, daher der Name). Dieser Schlick wird danach erwärmt und auf die Haut aufgetragen wo sich die Wirkungen der Mineralien entfalten können. Ähnlich wie Wickel fördert Fango die Durchblutung und kann so bei Gelenk-, Muskel- und Hautproblemen helfen.