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Vorgeschlagene Therapien zu «Angstzustände»

Anthroposophische Medizin

Als Erweiterung der naturwissenschaftlichen Medizin wurde die anthroposophische Medizin von Rudolf Steiner und Ita Wegmann begründet. Die anthroposophische Medizin hat zum Ziel, einen ganzheitlichen Eindruck bezogen auf das Wesen des Menschen zu erhalten. So wird diese Methode patientenorientiert und menschengemäss. Wo Selbstheilungskräfte zur Eigentätigkeit angeregt werden können, findet die anthroposophische Medizin Anwendung. Als Basis für anthroposophische Arzneimittel gilt, dass mineralische, pflanzliche und tierische Substanzen die Wechselwirkung von Mensch und Umwelt beeinflussen können. Oft werden diese Substanzen in homöopathischer Form verabreicht.

Dramatherapie

Die Dramatherapie ist ein Teil der Kunsttherapie, welche Drama- und Theaterkonzepte in einem therapeutischen Kontext nutzt. Durch Elemente wie Entspannungsübungen, Körperwahrnehmung, gestalten oder malen wird der therapeutische Prozess begleitet. Durch die Dramatherapie kann der Patient seine alltägliche Umgebung verlassen, Dinge wagen die er im realen Leben nicht tun würde oder in neue Rollen schlüpfen. Die Dramatherapie trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei und kann bei der Bewältigung von Konflikten helfen.

Figurenspieltherapie

Mit Wurzeln in der Entwicklungspsychologie nach C.G. Jung verwendet die Therapie Figuren als Hilfsmittel, um psychotherapeutisch und pädagogisch zu arbeiten. Um grundlegende Gefühle und Konflikte auszudrücken, werden diese Emotionen in Form von Geschichten mit den Figuren erzählt, um danach ebendiese zu verarbeiten.

Heileurythmie

Heileurythmie hat seinen Ursprung in der Anthroposophischen Medizin nach Rudolf Steiner. Die Heileurythmie betrachtet den Menschen in seinen vier Wesenseinheiten als Gesamtheit von Körper, Seele und Geist. In der Heileurythmie werden auf das Krankheitsbild abgestimmte Bewegungsabläufe ausgeführt, um so seelische Prozesse anzuregen, welche zur Genesung führen.